Ausbildung Kursleiter/in Taijiquan

Im Vorfeld der Ausbildung gibt es 2 Vorbereitungsveranstaltungen.

1. Am 15. Januar 9:30 bis 12:30 Uhr mit dem Thema "Vorbereitungsübungen des Yang-Stils" mit Uwe Eichhorn

2. Am 17. Februar 18 bis 21 Uhr "Einführung in das Tui-shou" mit Dr. Xiao Yuande


Die neue 24er Taijiquan Ausbildung beginnt dann am 14. und 15. April mit einem Wochenendseminar mit Meister Feng Yijian. 


Praktische Inhalte der 24er Taijiquan Ausbildung:

  • 5 Basisübungen

  • 24er Taijiquan / Peking-Form

  • Kennen lernen der 4 Grundtechniken Peng, Lü, An und Ji

  • Tui Shou (Partnerübungen im Taijiquan auch bekannt als Push-Hands)

  • Einführung in die 32er Taiji-Schwertform


Theoretische Inhalte:

  • Geschichte Entwicklung des Taijiquan in China und Deuschtland 

  • Die acht besonderen Merkmale

  • Theorie von Yin Yang, Qi Konzepte und 5 Wandlungsphasen

  • Grundlagen der funktionellen Anatomie und Physiologie

  • Taijiquan in der Gesundheitsbildung

  • Methodik und Didaktik des Taijiquan

  • Planung, Durchführung und Organisation von Taijiquan Kursen


                                   

Meister Feng Yijian wurde 1955 in China geboren und arbeitet als Tuina-Therapeut an der Qigong-Klinik Beidaihe. Von 1972 bis 1997 war er Schüler von Chen- und Wu-Stil Großmeister Li Jingwu (Schüler von Yang Yuting und Chen Fake). Meister Feng unterrichtet u. a. in den USA und mehreren Ländern Europas die 24er und 88er Yang-Stil Form, Wu-Stil und die traditionelle 83 Chen-Stil Form sowie Schwert-Taiji.

Schauen wir uns den Begriff „Tai Ji“ im chinesischen Original an, so ähnelt das erste Schriftzeichen „Tai“ dem Körper eines Menschen, der sich weit öffnet und sich zugleich auf den Ursprung seiner Mitte konzentriert.
Da der Mensch ein durch und durch bewegtes Wesen ist, entstehen Disbalancen oft im Zusammenhang mit fehlenden oder falschen Bewegungen. Freude, Glück und Wohlbefinden erlebt man am stärksten und intensivsten in Momenten, in denen sich eine Blockade löst, sich etwas öffnet, weich wird, entspannt: - wenn sich etwas bewegt.

Das Konzept von Leben, Gesundheit und Konflikt ist im kulturphilosophischen Vergleich mit China und anderen asiatischen Völkern konträr zu den Ansichten, die bei uns - den Menschen des Abendlandes - Geltung haben. Oft wird nur das Greifbare, das Messbare anerkannt und wir neigen schnell dazu, eine Einteilung in Schwarz und Weiß vorzunehmen. Wir vergleichen und streben danach meist nur noch zu einer der Qualitäten, wobei wir leicht das Ganze aus den Augen verlieren.

In China gibt es die Kampfkünste in Form des Wushu schon seit mehr als 3000 Jahren. Dort besteht eine enge gesellschaftliche Verbindung mit dem Daoismus – der Naturphilosophie – und dem Konfuzianismus – der traditionellen Staatsphilosophie der Chinesen. Analog der daoistischen Philosophie sind im Leben und in der Kampfkunst immer zwei Polaritäten (Yin und Yang) eines Ganzen (Dao) zu beachten und ihre sich wandelnde Bewegung, welche fortdauernd anhält. Wenn man die Gesetzmäßigkeiten dieser sich wandelnden Dynamik erkennt, so kann man in allen Bereichen des Lebens erfolgreich danach handeln. 

  

Die Inhalte und die Dauer der Ausbildung orientieren sich an Richtlinien des Taiji-Verbandes der Provinz Hebei VR China, den Ausbildungsrichtlinien des Deutschen Dachverbandes für Qigong und Taijiquan e.V. (DDQT) und dem Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen. 

Für diese Ausbildung besteht die Möglichkeit einen Bildungsscheck zu beantragen. Weitere Informationen finden Sie unter www.Bildungsscheck.nrw.de

Ausführliche Informationen wie z.B. Termine, Anmeldeformular und Gebühren finden Sie in unserer Ausbildungsbroschüre, die Sie auxch per Mail unter Taiji-Dao@t-online.de oder telefonisch anfordern können.