Taiji-Dao e.V
Taiji-Dao e.V

Taijiquan-Seminare finden derzeit nur im Rahmen unserer Aus- und Weiterbildungen statt.

Inhalt: 24er Taijiquan, 88er Taijiquan und 32er Schwert-Taiji

 

Dozent: Uwe Eichhorn

 

Uhrzeit: Einmal im Monat am Sonntag von 9.30 bis 12:30 Uhr

 

Ort: Solingen Gymnastikhalle August-Dicke-Schule

 

Inhalt:  32er Schwert-Taiji

 

Dozent: Feng Yijian (Qigong-klinik Beidaihe VR China)

 

Datum: Freitag 05. April 2019

 

Uhrzeit: 19 bis 21 Uhr

 

Ort: Turnhalle Gymnasium Schwertstraße in Solingen

 

Inhalt: 24er Taijiquan und 88er Taijiquan

 

Dozent: Feng Yijian (Qigong-klinik Beidaihe VR China)

 

Datum: Samstag 06. April 2019

 

Uhrzeit: 9:30 bis 17 Uhr

 

Ort: Turnhalle Gymnasium Schwertstraße in Solingen

 

Taijiquan (auch: T’ai Chi Ch’uan geschrieben) ist eine Methode der physischen und mentalen Ganzkörperschulung und entstammt den traditionellen Kampfkünsten China’s, die auch unter dem Oberbegriff des „Wushu“ zusammengefasst werden. 
Taijiquan als „Innere Kunst“ folgt dem daoistischen Prinzip von Yin und Yang

Taiji bedeutet ins Deutsche übersetzt: „höchster Firstbalken“, „das höchste ultimative Prinzip“. 
Da der Begriff Taiji im chinesischen Kontext sehr konkret und praktisch benutzt wird, birgt die Übersetzung ins Deutsche ein Dilemma, ein Missverständnis, sodass allzu oft esoterische Fehlinterpretationen dominieren.


Die zu erlernende "Bewegungsform" ist eine auf festen Regeln beruhende Choreographie, deren Ablauf in Sequenzen und Figuren fließend ineinander übergehen. 

Beim Üben der Form sind die Prinzipien von Yin und Yang, wie z.B. Spannung und Entspannung, Öffnen und Schließen sowie Fülle und Leere u.s.w., von großer Bedeutung. Sie sorgen für die Qualität unseres Könnens und geben einen Hinweis auf das bereits erreichte Können („Gong Fu“ - die Güte unseres Könnens). Dazu gehören Anforderungen wie: Entspannung, Gelassenheit und Balance in der Ausstrahlung sowie das Vermögen Körperhaltung und Geisteshaltung zu vereinen. 

 

Im „Äußeren“ werden auf schonende Weise die Sehnen und Muskeln trainiert, das Bindegewebe des gesamten Körpers vitalisiert, die Beinmuskulatur gekräftigt und der Muskeltonus reguliert. Auch die Lendenwirbel und der Beckenbereich profitieren davon. 

 

Im „Inneren“ kommt es durch die, in die Bewegung integrierte Körperatmung zu einer wohltuenden Entspannung. Unruhe und Sorgen treten beim Ausführen der Form in den Hintergrund, es entsteht ein Zustand gelöster Spannung und ein Gefühl von Sicherheit ohne Härte. Bei hohen Anforderungen im Alltag sorgt dies für die notwendige Balance und bewirkt somit eine ausgeglichene psychosomatische Stabilität. 

 

Die 24er Peking-Form, die auf der Basis der 37 unterschiedlichen Bewegungen des Yang-Stils aufgebaut ist, ist z. Zt. in China und auch in Deutschland die populärste Form. Sie wurde 1956 vom Nationalen Sportkomitee der Volksrepublik China unter der Leitung von Li Tinyi entwickelt. 

 

Auf der Grundlage des Yang-Stils wurde, "...nach dem Prinzip, das Komplizierte auszulassen und die Substanz zu bewahren, leicht zu lernen und einfach zu üben..." eine vereinfachte, aus 24 Bewegungen bestehende Sequenz entwickelt. Neben der 24er Peking-Form wurden im Jahre 1958 eine 88 Bewegungen umfassende Form sowie eine 32er Schwertform und Partnerübungen zusammengestellt.

aktualisiert am: 09.10.2019

Taiji-Symbol mit den chinesischen Schrift- zeichen für "tai ji dao"

Kontakt:

 

Taiji-Dao e.V.

Schwertstraße 13

D-42651 Solingen

Fon +49 (0)212 244 3567

Fax +49 (0)3222 150 4329

Taiji-Dao(at)t-online.de

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